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	<title>Die Stoffe des Ernst Fall</title>
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		<title>Mein Home ist mein Kastl</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 17:36:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich heute morgen in den oberösterreichischen Bezirk Rohrbach (Mühlviertel) fuhr, um hier zwei Tage zu workshop(p)en, kam ich wieder einmal an unzähligen, typisch österreichischen Einfamilienhäusern vorbei. Sie sind mir seit jeher unheimlich. Und wie ich seit ein paar Jahren &#8230; <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/03/30/mein-kastl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=356&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="attachment_364" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-364" href="http://blog.ernstfall.net/2009/03/30/mein-kastl/home_kastl/"><img class="size-medium wp-image-364" title="Eigenheim" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/03/home_kastl.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Eigenheim" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Österreichs Einfamilienparadiese ... Orte mit Schräglage ...</p></div>
<p>Als ich heute morgen in den oberösterreichischen Bezirk Rohrbach (Mühlviertel) fuhr, um hier zwei Tage zu workshop(p)en, kam ich wieder einmal an unzähligen, typisch österreichischen Einfamilienhäusern vorbei. Sie sind mir seit jeher unheimlich. Und wie ich seit ein paar Jahren merke, nicht nur mir, sondern auch dem einen oder anderen hiesigen Filmemacher und Künstler. &#8211; Weshalb? Was strahlen sie aus? Was macht sie so besonders? Wieso spielt gerade bei ihrem Anblick meine Phantasie (und die anderer) verrückt?</p></div>
<p></p>
<div>Die Baussparkassen sind an allem Schuld. Als hätte es nicht gereicht, das Landschaften verhüttelt wurden und Jungfamilien zerrieben. <strong>Mit der Möglichkeit, Eigenheime zu errichten, &#8222;eigene 4 Wände&#8220;, &#8222;ein eigenes Reich&#8220;, gewann auch das Gefühl Oberhand, nur außerhalb der Grundstücksgrenze für sein Tun Rechenschaft schuldig zu sein.</strong> Mein Home ist mein Kastl. Was früher wenigen vorbehalten war, wurde zum Breitensport demokratisiert: Häuslbauen. Jetzt waren&#8217;s plötzlich viele. Viele Kastln.</div>
<p></p>
<div>Ein Mietwohnungsmieter fühlt sich beobachtet. Kann doch jederzeit der Vermieter Einlass begehren, der Nachbar aufmerksam werden. Die soziale Kontrolle lauert einen Stock höher, tiefer oder gleich nebenan. Doch das Einfamilienhaus bietet Schutz und Raum. Platz für alles Mögliche. Mehr als genug, wie man anhand des Fritzlschen Eigenausbaus in Amstetten vorgeführt bekam.</div>
<p></p>
<div>Dem Horrorfilm sagt man nach, dass er als Genre gesellschaftliche Ängste antizipiert, Bedrohungsbilder zum Teil Jahrzehnte vorwegnimmt. Der Österreichische Film &#8211; und hier nicht zwingend das klassische Gruselkino, eher die Autorenschiene &#8211; hat ein besonderes Verhältnis zum Wohnhaus. Das Eigenheim als Hort des Unheimlichen &#8211; des &#8222;Privaten&#8220;.</div>
<p></p>
<div>Siedlungen, wie sie in Österreich außerhalb der Städte oder an den Rändern der Bezirksorte zu finden sind, zwanzig, dreißig Häuser in Reih und Glied, stehen für Normalität. Für erfüllte Lebensziele und gehaltene Wohlstandsversprechen. Und doch lauert in ihnen das Böse, glaubt man der Parallelwelt Kino.</div>
<p></p>
<div>Mit &#8222;<a title="&quot;Hinterholz 8&quot;" href="http://www.filmladen.at/m5353h-3.htm" target="_blank">Hinterholz 8</a>&#8220; (Regie: Harald Sicheritz) war es eine Komödie, die 1998 den kleinfamiliären Hauswunsch als Verhängnis und den gemeinen Häuslbauer, Roland Düringer, als Verdammten ausmachte. Ulrich Seidls Episodenfilm &#8222;<a title="&quot;Hundstage&quot;" href="http://www.ulrichseidl.at/03KinoFilme/05Hundstage/05Hundstage.shtml" target="_blank">Hundstage</a>&#8220; näherte sich 2001 um einiges beklemmender dem Geschehen hinter Thermofenstern und ließ mich mit dem Gefühl zurück, daß längst hinter jedem Außenrollo der Wahnsinn wuchert.</div>
<p></p>
<div>Eine leichtere, aber sehr interessante Nebenrolle spielt der Eigenhaustraum von erfolgreich gewordenen Hippie-Eltern in Michael Glawoggers &#8222;<a title="&quot;Nacktschnecken&quot;" href="http://www.nacktschnecken.at" target="_blank">Nacktschnecken</a>&#8220; (2004) &#8211; wenigstens für die, die gestellte Blowjobs auf neureichen Terassen schätzen. Götz Spielmann fuhr für &#8222;<a title="&quot;Revanche&quot;" href="http://www.revanche.at" target="_blank">Revanche</a>&#8220; (2008) noch ein paar Kilometer weiter aufs Land, um das Innere seiner Protagonisten in der fantasielosen Möblierung eines neuen Einfamilienhauses zu spiegeln. Das Haus signalisiert: Sackgasse.</div>
<p></p>
<div>
<div id="attachment_365" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-365" href="http://blog.ernstfall.net/2009/03/30/mein-kastl/knochenmann_brenner/"><img class="size-medium wp-image-365" title="knochenmann_brenner" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/03/knochenmann_brenner.jpg?w=240&#038;h=180" alt="Der Knochenmann" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Josef Hader als Brenner in &quot;Der Knochenmann&quot;</p></div>
<p>Näher an Fritzl und an Kampusch-Peiniger Priklopil ist Wolfgang Murnbergers Wolf-Haas-Verfilmung &#8222;<a title="&quot;Der Knochenmann&quot;" href="http://www.derknochenmann.at" target="_blank">Der Knochenmann</a>&#8220; dran, die zur Zeit in den Kinos läuft. (Dringende Empfehlung an dieser Stelle!) Auch hier verschwinden die Leute im Keller, auch hier spielt die ländlich Siedlungs-Idylle eine gewichtige Rolle.</div>
<p></p>
<div>Jetzt glaub&#8217; ich nicht, dass im Bezirk Rohrbach, in dem ich jetzt die nächsten zwei Tage verbringe, übertrieben viele Serial Killer und Familienpeiniger ihr Unwesen treiben. Trotzdem lässt mich das Gefühl nicht los, dass ich mich am liebsten mit einer Kamera auf den Weg machen würde.</div>
<br /> Tagged: Österreich, Der Knochenmann, Eigenheim, Einfamilienhaus, Fritzl, Häuslbauen, Hinterholz 8, Horror, Hundstage, Nacktschnecken, Revanche, Schrecken <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/356/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/356/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=356&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Steigende Wiedergeburtenrate</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 23:49:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8222;Ernsthaft umdenken&#8222;, flüstert der Zeitgeist. Sparen ist modern, Nachhaltigkeit ist in, &#8222;bewusst Konsumieren&#8220; beim solventen Käufer angekommen. Alle tun&#8217;s. Barack Obama, Bono, Claus Peymann, Anja Kruse, Richard Lugner. Da muss ich wohl auch &#8211; schließlich will ich nicht als Konsum-Dinosaurier &#8230; <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/02/27/wiedergeburt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=325&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;<em>Ernsthaft umdenken</em>&#8222;, flüstert der Zeitgeist. Sparen ist modern, Nachhaltigkeit ist in, &#8222;bewusst Konsumieren&#8220; beim solventen Käufer angekommen. Alle tun&#8217;s. Barack Obama, Bono, Claus Peymann, Anja Kruse, Richard Lugner. Da muss ich wohl auch &#8211; schließlich will ich nicht als Konsum-Dinosaurier dastehen. Und vielleicht fällt mir ja der Einstieg leichter als den Vorgenannten: In den Biosupermarkt ging ich ja auch schon, als der noch ein -laden war, &#8222;Flohmarkt&#8220; war mein Begriff für &#8222;Vintage&#8220;, und meine Autos hab&#8217; ich zwangsläufig gebraucht gekauft. &#8211; Aber klar, ab 35 setzt man Fett an. In jeder Hinsicht. Also auf zum Abspecken. &#8211; Oder doch nicht? (Kommen nicht ohnedies dürre Zeiten?) Vielleicht geht&#8217;s auch nur darum, Symbole zu setzen. (&#8230;)</p>
<p><strong>Ja, das ist es! Ich werde Symbole setzen!</strong></p>
<p>Und was eignet sich dafür besser als <strong>&#8216;Eco-iconic Products&#8217;</strong>? &#8211; Ökologisch vorbildhafte Konsumgüter des täglichen Bedarfs. Aus-alt-mach-neu zum Beispiel. In ihrem Vorleben Masse des entfesselten kapitalistischen Warenkreislaufs, heute schon geläutert, wiedergeboren: recycelt. Sie sind Taschen, Jacken, Geschirrtücher, Vorhänge, Kinderspielzeug, Blumentöpfe &#8230; gefertigt aus Altmaterial. Und die Wiedergeburtenrate geht durch die Decke: Recycelte Produkte sind längst weltweiter Trend. Häufig produziert von, was die Amerikaner &#8222;Minipreneurs&#8220; nennen, die österreichische Wirtschaftskammer &#8222;EPUs&#8220; und der Volksmund &#8222;Spinner&#8220;: Kleinstunternehmen. Die wachsende Produktpalette demnächst im örtlichen Recycling-Stylemarkt oder im Webshop Deines Vertrauens, etwa im englischen <a title="Ethicalsuperstore.com" href="http://www.ethicalsuperstore.com" target="_blank">Ethicalsuperstore</a>.</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-329" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/27/wiedergeburt/worn-again_ausschnitt/"><img class="size-full wp-image-329 " title="Tasche Worn Again" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/worn-again_ausschnitt.jpg?w=500" alt="Tasche Worn Again"   /></a><p class="wp-caption-text">War mal ein Armee-Zelt: Tasche von Worn Again</p></div>
<p>Also bestelle ich bei &#8222;<a title="Worn Again" href="http://www.wornagain.co.uk" target="_self">Worn Again</a>&#8220; eine Umhängetasche, produziert aus &#8222;Ex-Army tents, seat belts, inner tube, scrap material&#8220;. <em>Ich hätte sie zwar nicht gebraucht &#8211; sie ist aber schick und der Fahrradreifen als Randstück macht sich ausgezeichnet.</em></p>
<p>Und ich bin stolz auf mein neues Öko-Ethik-Artefakt.</p>
<p>Taschen sind die wohl beliebteste Lebensform nach Wiedergeburt. Auf sie geht der Trend zurück. Und das Angebot war und ist groß: von der ehemaligen LKW-Plane (<a title="Berlinbag" href="http://www.berlinbag.com" target="_blank">Berlingbag</a>), über die legendäre, wiederverwertete Schweizer Armee-Decke (<a title="Kultbag" href="http://www.kultbag.de/index.php?aktion=sortbymaterial&amp;material=6&amp;" target="_blank">Kultbag</a>), reanimierte Werbebanner (<a title="Commercial Drive" href="http://www.thedrive.ca/bags.shtm" target="_blank">Commercial Drive</a>) oder bunt-geflochtenes Verpackungsmaterial (<a title="Ecoist" href="http://www.ecoist.com" target="_blank">Ecoist</a>).</p>
<p>Als nächstes ordere ich ein Erwachsenen-Sabberlätzchen. Das neue Universalrezept, um die obligatorischen Kernöl- und Gulaschflecken zu entschärfen (okay, mit Messer &amp; Gabel Essen lernen wäre natürlich auch eine Alternative). &#8222;Dirt Shirt&#8220; nennt sich das Konzept, aus alten Hemden <a title="&quot;Dirt Shirt&quot;-Auswahl bei Jemfruit" href="http://jemfruit.com/web/index.php?option=com_virtuemart&amp;page=shop.browse&amp;category_id=5&amp;Itemid=91" target="_blank">Speise- und Kleckerwäsche für Sie und Ihn</a> zu fabrizieren. Die Idee hierfür stammt von der etwa schrulligen Amerikanerin Margo Roth, die schon bislang in ihrem Shop <a title="Jemfruit - Country Creations for Body &amp; Mind" href="http://www.jemfruit.com" target="_blank">Jemfruit</a> Innovatives feilbot. Auf Youtube erklärt sie dem (noch) ahnungslosen Endverbraucher die &#8222;Dirt Shirt&#8220;-USP:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='506' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/vOF0aYq7_Po?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Alles klar? (&#8230;)</p>
<p>Für überzeugte Öko-Shopper fängt ohnedies hier erst das Abenteuer an.</p>
<p>Wer weniger vorsichtige, sondern richtig große Zeichen setzen will, kann sich natürlich von Kopf bis Fuß wiederaufbereitet einkleiden, sein gesamtes Haus recycelt einrichten, für den Ablebensfall Organe freigeben und last but not least mit einem <a title="Ecofunerals Kartonsarg" href="http://www.ecofunerals.co.uk/cover.htm" target="_blank">Kartonsarg</a> (<a title="Ecofunerals" href="http://www.ecofunerals.co.uk" target="_blank">Ecofunerals.com</a>) Holz sparen.</p>
<br /> Tagged: Öko, Design, Eco-iconic-Products, Einkauf, Kauf, Konsum, Nachhaltigkeit, Recyling, Sparen, Webshop, Wiederverwertung <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/325/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=325&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wer ist schuld, wenn Dein Leben anders läuft, als Du es willst?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 23:38:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rechtzeitig vor der Oscar-Verleihung in der Nacht von heute auf morgen hab&#8217; ich mir die DVD von &#8222;Revanche&#8220; besorgt, dem österreichischen Nominee zum besten ausländischen Film. Als der Film in den Kinos lief, hatte ich ihn versäumt. War also nachzuholen, um &#8230; <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/02/22/revanche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=296&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_300" class="wp-caption alignright" style="width: 152px"><a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=28542"><img class="size-full wp-image-300 " title="Revanche-Cover" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/revanche5.jpg?w=500" alt="&quot;Revanche&quot; von Götz Spielmann"   /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Revanche&quot; von Götz Spielmann in der &quot;Falter&quot;-Edition</p></div>
<p>Rechtzeitig vor der Oscar-Verleihung in der Nacht von heute auf morgen hab&#8217; ich mir <strong>die DVD von &#8222;Revanche&#8220; besorgt, dem österreichischen Nominee zum besten ausländischen Film</strong>. Als der Film in den Kinos lief, hatte ich ihn versäumt. War also nachzuholen, um gerade nochmal als cinephil durchzugehen.</p>
<p><em>&#8222;Wer ist schuld, wenn Dein Leben anders läuft, als Du es willst?&#8220;</em>, lautet der Subtitel zu &#8222;Revanche&#8220;. Mit dieser Frage trifft <a title="Götz Spielmann @ Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Spielmann" target="_blank">Regisseur Götz Spielmann</a> die Leitidee seines Streifens sehr gut, wenngleich dieser über eine Schuldzu- und -zurückweisung weit hinausgeht. Wenn ich nun wetten darf: den Oscar gewinnt er damit nicht. &#8211; Weshalb? Weil seine Arbeit zu präzise ist, für ein Commitment in Hollywood zu hart an der (österreichischen = mitteleuropäischen) Realität. Götz Spielmann verzichtet auf dramatisierendes Beiwerk, sogar auf Filmmusik, verlässt sich ganz auf die Story und seine Schauspieler. Und die Kamera. Und zielt mitten in die Tristesse &#8211; des Wiener Rotlichtmilieus ebenso wie der kleinbürgerlichen Landidylle.</p>
<div id="attachment_301" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a rel="attachment wp-att-301" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/22/revanche/revanche4/"><img class="size-full wp-image-301    " title="Revanche" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/revanche4.jpg?w=500" alt="Robert trifft auf Alex."   /></a><p class="wp-caption-text">Alex (Johannes Krisch) trifft auf Robert (Andreas Lust). Foto: Lukas Beck.</p></div>
<p>&#8222;Revanche&#8220; erzählt die Geschichte zweier Paare, deren Schicksale sich unglücklich kreuzen. Robert (Andreas Lust) und Susanne (Ursula Strauss) haben sich ein hübsches Haus gebaut und hoffen auf Kindersegen. Alex (Johannes Krisch) und Tamara (Irina Potapenko) wollen raus aus Szene und hoffen auf Geldsegen. Alex überfällt eine Bank. Der Polizist Robert schießt auf das Fluchtfahrzeug und trifft Tamara. Robert bleibt im Ort, versteckt sich bei seinem Großvater, will Rache. Susanne sucht einen Vater für ihr Kind und trifft ihn.</p>
<p><a title="&quot;Revanche&quot; von Götz Spielmann" href="http://www.revanche.at" target="_blank">&#8222;Revanche&#8220; ist ein cooler Film</a>. Packend. Setzt sich im Kopf fest. Muss keinen Oscar gewinnen. Und großes, kassenfüllendes Publikumskino wird er so nicht &#8211; und im Erfolgsfall auch nicht.</p>
<br /> Tagged: Andreas Lust, Österreich, Film, Götz Spielmann, Hollywood, Irina Potapenko, Johannes Krisch, Kino, Milieu, Oscar, Regie, Revanche, Schicksal, Schuld, Ursula Strauss <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/296/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=296&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>User generated Lebensgeschichte(n)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 15:45:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir alle längst unsere Gegenwart medial abbilden, laufend facebooken, xingen, twittern, myspacen und bloggen, ist es nun an der Zeit, Vergangenheit zu erfassen. Und der Gedanke hat ja auch seinen Reiz. Die Lebensgeschichten aller Menschen in einer Datenbank, geografisch &#8230; <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/02/21/lifestorytelling/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=250&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir alle längst unsere Gegenwart medial abbilden, laufend facebooken, xingen, twittern, myspacen und bloggen, <strong>ist es nun an der Zeit, Vergangenheit zu erfassen. </strong>Und der Gedanke hat ja auch seinen Reiz. Die Lebensgeschichten aller Menschen in einer Datenbank, geografisch eingegrenzt, auf eine Zeitschiene umgelegt &#8211; als Nachschlagewerk für persönliche Eindrücke kleiner und großer Ereignisse. Jede/r ist irgendwann irgendwo Zeitzeuge. Und wenn&#8217;s nur des eigenen ersten Kusses ist.</p>
<div id="attachment_264" class="wp-caption alignleft" style="width: 252px"><a rel="attachment wp-att-264" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/21/lifestorytelling/miomi_screen/"><img class="size-full wp-image-264    " title="Miomi.com" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/miomi_screen.jpg?w=500" alt="Miomi.com"   /></a><p class="wp-caption-text">Miomi.com</p></div>
<p>&#8222;<em>Whatever it takes</em>&#8222;, &#8222;koste es, was es wolle&#8220;, schrieben die Venture Capital-Geber auf den Scheck, als der in Deutschland aufgewachsene Thomas Whitfield, Konzeptionist und Gründer, 2006 bei einem Entrepreneur-Wettbewerb an der Universität Oxford sein Projekt skizzierte. Er erzählte den versammelten Juroren vom Potential einer kollektiven Menschheitszeitgeschichte, basierend auf einzelnen Erlebnissen: User generated content meets oral history. <a title="Miomi.com" href="http://www.miomi.com" target="_blank">Miomi.com</a> heißt das Projekt heute. (Der Name soll übrigens der Gattin des Venture Capital-Gebers zu verdanken sein, die laut &#8222;my oh my&#8220; rief, als sie von der Investitionsfreude ihres Mannes erfuhr.) Doch so sexy die Idee und so gesichert die Finanzierung ist (war?), so weit ist Miomi.com vom großen Durchbruch entfernt. Miomi.com glänzt heute durch Serverausfälle, statt durch eine weltumspannende Community. (Whitfield <a title="Thomas Whitfield @ Daily Telegraph" href="http://www.telegraph.co.uk/finance/yourbusiness/brightideas/4268434/Thomas-Whitfield-The-Oxford-student-who-plans-to-make-baldness-a-thing-of-the-past.html" target="_blank">kümmert sich zeitgleich um eine andere Art von Ausfall, nämlich Haarausfall</a>.) &#8211; Schade, schließlich sah&#8217;s zum Start 2007 so aus, als wär&#8217;s die nächste YouTube/Facebook/Twitter/Wikipedia-Story, die da ansteht.</p>
<p>Im Gegenteil, der Mitbewerb ist tougher und vielfältiger geworden - aber keiner der Versuche, Zeit &amp; Erinnerungen abzubilden, ist wirklich überzeugend: <a title="Capzles.com" href="Capzles.com" target="_blank">Capzles.com</a>, <a title="Mnenograph.com" href="http://www.mnenograph.com" target="_blank">Mnenograph.com</a>, <a title="Xtimeline.com" href="http://www.xtimeline.com" target="_blank">XTimeline.com</a>, <a title="Timetoast.com" href="http://www.timetoast.com" target="_blank">Timetoast.com</a>, <a title="Timerime.com" href="http://www.timerime.com" target="_blank">Timerime.com</a>, <a title="Lifesnapz.com" href="http://www.lifesnapz.com" target="_blank">Lifesnapz.com</a>, <a title="Ourstory.com" href="http://www.ourstory.com" target="_blank">Ourstory.com</a>, <a title="Dandelife.com" href="http://www.dandelife.com" target="_blank">Dandelife.com</a>. Sie greifen meist nur einige, wenige  Aspekte des Themas auf, häufig  die Gestaltung der Timeline selbst. Application Service Providing für (persönliche) Timelines - geeignet für Referate, Projekte, Nachrufe &#8211; und die Verwaltung eigener Lebenshighlights. &#8222;Geteilt&#8220; wird vorrangig mit Freunden. Nicht mehr, nicht weniger, nicht besonders dynamisch. Mittlerweile gibt es auch im deutschsprachigen Raum Beispiele: <a title="Meomoloop.de" href="http://www.memoloop.de" target="_blank">Memoloop.de</a> etwa oder <a title="Annoknips.de" href="http://www.annoknips.de" target="_blank">Annoknips.de</a>, die leider allesamt Zweitligacharme versprühen.</p>
<p>Die Herausforderung wäre, Geschichtsschreibung und den persönlichen Erlebnishintergrund übereinander zu projizieren und zu verorten - eine Matrix, heruntergebrochen auf den Tag, die Stunde, die Straße, das Haus, die Themen. Und das möglichst multimedial &#8211; Fotos, Videosnippets, Tonaufzeichnungen, Links zu Archivmeldungen, Vernetzung der handelnden Personen. Es ist natürlich komplex, historische Ereignisse (Beispiel 1: 9/11) und private (Beispiel 2: eine am gleichen Tag stattfindende Taufe) sowie allgemeine Erinnerungen an die jeweilige Zeit (Beispiel 3: Gedanken zur Herbstmode 2001) in ein Schema zu bringen und zu vernetzen. Und das so, dass Suchen, Finden, Lesen und Weiterlesen simpel  und inhaltlich spannend bleiben. Letzteres verlangt Content-Qualität, die über die herkömmlicher Postings hinausgeht. Und dafür braucht&#8217;s redaktionelle Nacharbeit.</p>
<div id="attachment_265" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a rel="attachment wp-att-265" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/21/lifestorytelling/einestages_zeitschrift/"><img class="size-full wp-image-265    " title="Einestages" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/einestages_zeitschrift.jpg?w=500" alt="Einestages"   /></a><p class="wp-caption-text">Von der Online-Plattform zur Zeitschrift: &quot;Einestages&quot; gab&#39;s im Herbst 2008 auch als Printtitel. </p></div>
<p>So gesehen ist der Weg von Spiegel.de kein gänzlich falscher: <a title="Einestages.de" href="http://www.einestages.de" target="_blank">Einestages.de</a> nennt sich der dort gesammelte Erinnerungsschatz an deutsche Zeitgeschichte und ist vermutlich das bekannteste deutschsprachige Beispiel. &#8222;Große&#8220; Geschichte aus der Sicht der &#8222;kleinen&#8220; Leute. Schöner Schmökerstoff für Anonyme Nostalgiker, aber wenig &#8222;kollektiv&#8220;. Der 2.0-Schönheitsfehler: die weitgehende Ausklammerung des Privaten. Und so sind es erneut Priveligierte, die etwas (viel?) zu erzählen haben. Keine &#8222;richtigen&#8220; Promis diesmal, doch das späte Privileg des qualifizierten Zaungastes. Wenig oder nichts zeitgeschichtlich Bedeutendes erlebt haben, sich nicht ausdrücken können, ist definitiv keine Basis, will mensch Aufmerksamkeit auf Einestages.de. Doch gerade die Summe der kleinen Schätze sorgt für Dimensionalität, &#8222;<a title="Wickie, Slime &amp; Paiper" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wickie,_Slime_&amp;_Paiper" target="_blank">Wickie, Slime und Paiper</a>&#8220; war da der erste große Wurf. Wäre YouTube einst ähnlich selektiv gewesen wie Einestages.de, würde es heute ein paar Tausend Filmchen hosten und wäre damit eines unter vielen Videoportalen. Wie also war die Sache mit dem Long Tail? (&#8230;) Und wie geht das mit redaktioneller Qualität zusammen?</p>
<p>Schwer. Wohl nur auf zwei Ebenen: Lesecontent + Recherchecontent. Lange persönliche Schilderungen (&#8222;Meine Erinnerungen an den Prager Frühling&#8220;; geschrieben, im Interview oder auf Video erzählt) müssten durch zusätzliche Einträge verankert werden.  Die in den Boden geschlagenen Zeit- und Ort-Säulen dürften konkreter, kürzer und ergänzbar sein. Und es bedarf vieler. Selbst ein locker-weitmaschiges Netz an Events setzt eine entsprechende Masse an erfassten Ereignissen voraus, Millionen von Erinnerungen und biographischen Daten. Anknüpfpunkte könnten hier &#8211; neben den großen Sozialen Medien wie Facebook &#8211; Genealogie-Datenbanken sein. WebSites wie Ancestry.com (200.000 neue biographische Fotos pro Woche) oder Geni.com (45 Millionen Profile) erfreuen sich vor allem in den Vereinigten Staaten großer Beliebtheit. Ihre User würden mit einer Vertiefung der hinterlegten Informationen tatsächlich &#8222;Geschichte&#8220; schreiben. Und das nicht ganz uneigennützig. Ist doch das Netz als kollektives Gedächtnis auch eine Chance auf ein kleines Stück Unsterblichkeit. So dient sich selbst der Tod als Social Media Thema an und ist Anlass für öffentlich publizierte Lebensgeschichten. Nachrufe. <a title="Map @ Mydeathspace.com" href="http://mydeathspace.com/map/" target="_blank">Mydeathspace.com</a> ist zwar nur eine Spielerei mit genialer Namensgebung, <a title="Legacy.com" href="http://www.legacy.com" target="_blank">Legacy.com</a> allerdings meint&#8217;s ernster, veröffentlicht seit 1998 Todesanzeigen und Life Storys und kooperiert weltweit mit über 700 Tageszeitungen.</p>
<div id="attachment_266" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a rel="attachment wp-att-266" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/21/lifestorytelling/memori_mitgutsch/"><img class="size-full wp-image-266  " title="memori_mitgutsch" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/memori_mitgutsch.jpg?w=500" alt="Ali Mitgutsch"   /></a><a rel="attachment wp-att-266" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/21/lifestorytelling/memori_mitgutsch/"></a><p class="wp-caption-text">Ali Mitgutsch erzählt.</p></div>
<p>Egal ob auf dem virtuellen Friedhof, im Familienstammbaum, im Freundschaftsnetzwerk oder auf Videoplattformen: &#8222;Geschichte wird gemacht&#8220; (© Fehlfarben).</p>
<p>Geschichte in Form von <em>G&#8217;schichtln</em>. </p>
<p>Noch ein Beispiel? Der geniale Wimmelbuchzeichner Ali Mitgutsch erzählt für die &#8220;Bank der Einnerungen&#8220;, das italienisch-stämmige Projekt <a title="Memoro.org" href="http://www.memoro.org" target="_blank">Memoro.org</a>, aus seiner Jugend: &#8220;<a title="Ali Mitgutsch @ Memoro.org" href="http://www.memoro.org/de/video.php?ID=607" target="_blank">Schwabinger Straßengang</a>&#8222;. Prädikat: Sehenswert.</p>
<br /> Tagged: Erinnerungen, Erzählungen, Genealogie, Geschichte, Internet, Lebengeschichte, Legacy.com, Lifestory, Lifestorytelling, Miomi, Nachruf, Oral History, User generated history, Web 2.0 <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/250/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/250/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=250&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nick Cave: Lazarus gräbt Altes aus &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 23:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ernstfall</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dank der der Ausgabe 184 des "Nick Cave-Magazins beiliegende CD stufen wir diese Magazin-Aktie auf "kaufen". <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/02/08/nick-cave/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=222&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_225" class="wp-caption alignright" style="width: 148px"><a rel="attachment wp-att-225" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/08/nick-cave/cover_mojo/"><img class="size-full wp-image-225" title="Mojo 184" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/cover_mojo.jpg?w=500" alt="Mojo 184 - März 2008"   /></a><p class="wp-caption-text">Mojo 184 - März 2008</p></div>
<p>Das englische Musikmagazin &#8222;<a href="http://www.mojo4music.com" target="_blank">Mojo</a>&#8220; hat es sich zur (nicht unzweifelhaften) Aufgabe gemacht, &#8222;Rocklegenden&#8220; zur porträtieren. Konkret jene, die irgendwo zwischen Mainstream und Anspruch residieren, The Smiths zum Beispiel, Neil Young oder Paul Weller. Aber auch Musikpädagogen wie The Police. - Gut. Die Zielgruppe von &#8222;Mojo&#8220; ist absteckbar und wohl knapp über 43. Da ich zur hier anvisierten Schicksalsgemeinschaft nun fast schon dazugehöre, kaufe ich &#8222;Mojo&#8220; gelegentlich. Und das war diesmal kein Fehler.</p>
<p>Denn während ich mich bei der Lektüre der &#8222;Pistols&#8220;-Sommerausgabe noch ärgerte, wie man einen Flachwurzler wie John Lydon derart unerträglich hofieren kann, wurde der rote Teppich in der aktuellen Ausgabe faltenfrei ausgerollt: <a href="http://www.mojo4music.com/blog/nickcave.shtml" target="_blank"><strong>Nick</strong> <strong>Cave </strong>sollte darauf spazieren</a> &#8211; und er tut es. In einem Beitrag, der einen schönen Einblick auf  Nick Caves Œuvre liefert.</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a rel="attachment wp-att-227" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/08/nick-cave/383px-nick_cave_1986/"><img class="size-full wp-image-227 " title="Nick Cave 1986" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/383px-nick_cave_1986.jpg?w=500" alt="Yves Lorson)"   /></a><p class="wp-caption-text">Nick Cave, Belgien 1986 (Foto: Yves Lorson)</p></div>
<p>Ich war ja bekennender <a href="http://www.nickcaveandthebadseeds.com" target="_blank">Nick Cave-Fan</a> mit 15/16, also zur Zeit von &#8222;The Firstborn Is Dead&#8220; und &#8222;Your Funeral &#8230; My Trial&#8220;. Mochte auch alles, was aus dem Umfeld kam, Neubauten, Die Haut und These Immortal Souls (diese vor allem wegen Genevieve McGuckin). Begeisterte mich für seine Theatralik und seine Verweise, las &#8222;Und die Eselin sah den Engel&#8220;. (Allerdings, das muß ich eingestehen, ließ diese Liebe mit dem Schwinden meines Sinns für Romantik und für große Gesten später nach.)</p>
<p>Um so netter daher, mit dem &#8222;Mojo&#8220;-Schwerpunkt eine der Ausgabe beiliegende CD (&#8222;Bad Seeds. Nick Cave: Roots &amp; Collaborations&#8220;) in den Player zu bekommen, die weit ausholt, um dann sehr gelungen essentielle Cave-Bezüge zusammenzustellen: Johnny Cash, John Lee Hooker, Hank Williams und andere.</p>
<p>Die CD läuft eben das dritte Mal durch und neben einigen mir bekannten Songs (etwa &#8222;Done Dun&#8220; mit Lydia Lunch oder &#8222;Blume&#8220; von Einstürzende Neubauten) faszinieren vor allem die  aufgefädelten Country- und R&#8217;n'B-Perlen (die älteste: &#8222;Stack O&#8217;Lee&#8220; von Mississippi John Hurt aus einer Recording-Session vom 21. Dezember 1928). </p>
<p>Doch die Mojo-CD ist nicht (nur) wegen der vergessenen Einzeltitel hörenswert &#8230; sie funktioniert auch als Compilation recht gut. Und das ist nun wirklich eine feine Überraschung &#8211; bei Magazin-CDs ein seltenes Vergnügen.</p>
<br /> Tagged: Bad Seeds, Birthday Party, Blues, CD, Einstürzende Neubauten, Hank Williams, Indie, John Lee Hooker, Johnny Cash, Lydia Lunch, Mississippi John Hurt, Mojo, Musik, Nick Cave, R'n'B, Rock, Sänger, Umfeld <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/222/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/222/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=222&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Mojo 184</media:title>
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			<media:title type="html">Nick Cave 1986</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Not just a Simple Man</title>
		<link>http://ernstfall.wordpress.com/2009/02/03/klaus-nomi/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 23:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ernstfall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörstoff]]></category>
		<category><![CDATA[80er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
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		<category><![CDATA[Klaus Nomi]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Klaus Nomi starb schon 1983 39jährig an AIDS. Eigentlich ist nicht nachzuvollziehen, weshalb er derat in Vergessenheit geriet. <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/02/03/klaus-nomi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=189&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Woche bin ich wiederholt auf die Arbeiten eines Mannes gestoßen, den zwar die meisten, die sich für Musik interessieren und in etwa <em>meine</em> Generation sind, wenigstens namentlich kennen, der aber gleichzeitig so sehr von der Bildfläche und aus dem Bewußtsein verschwunden ist, wie kaum eine andere New Wave Ikone der beginnenden 80er Jahre. <em>Dabei hätte er alle, wirklich alle, Voraussetzungen erfüllt, überlebensgroß zu werden.</em></p>
<div id="attachment_206" class="wp-caption alignleft" style="width: 243px"><a rel="attachment wp-att-206" href="http://blog.ernstfall.net/2009/02/03/klaus-nomi/nomi3/"><img class="size-full wp-image-206   " title="nomi3" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/02/nomi3.png?w=500" alt="Klaus Nomi"   /></a><p class="wp-caption-text">Klaus Nomi</p></div>
<p class="wp-caption-dt">Posthum überlebensgroß. Denn <strong>Klaus Nomi</strong> starb schon 1983 39jährig an AIDS. &#8211; Still und als einer der ersten, zwei Jahre bevor Rock Hudsons Tod die internationalen Medien aufscheuchte. Sein Talent als schriller Countertenor im <a title="Kabuki" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kabuki" target="_blank">Kabuki</a>-Outfit war zu diesem Zeitpunkt über seinen <a title="Erinnerungen an Klaus Nomi von George Dubose" href="http://www.george-dubose.com/klausnomi.html" target="_blank">Wirkungskreis New York</a> hinaus vor allem nach Frankreich vorgedrungen.</p>
<p>David Bowie hatte Nomi Ende der 70er Jahre entdeckt und als Backgroundsänger engagiert. Nomi nutzte die Aufmerksamkeit der Popwelt für einen Plattenvertrag und spielte eine Single und später die LPs &#8222;Nomi&#8220; (1981) und &#8222;Simple Man&#8220; (1982) ein. Viel Zeit blieb ihm nicht, ab 1982 wußte er von seiner Krankheit.</p>
<p>Ich erinnere mich, ich hatte &#8222;Simple Man&#8220;, den Titelsong seines zweiten Albums, auf Tape und spielte die Nummer immer und immer wieder. Und &#8211; neben einigen anderen Irrtümern jener Tage &#8211; war ich der festen Überzeugung, Nomi sei Schweizer. Wäre nicht so abwegig gewesen, damals hörte man viel Eigenwilliges&lt;&gt;Spannendes aus Zürich &amp; Co: <a title="Rote Fabrik heute" href="http://www.rotefabrik.ch/de/home/" target="_blank">Rote Fabrik</a>, Grauzone/&#8220;Eisbär&#8220;, <a title="Yello" href="http://www.yello.ch" target="_blank">Yello</a>, Opernhauskrawalle, Platzspitz, <a title="Harald Naegeli" href="http://www.g26.ch/texte_graffiti_06.html" target="_blank">&#8222;der Sprayer&#8220; Harald Naegeli</a>. Da hätte Nomi gut dazugepasst, allein schon wegen des Namens auf &#8222;-i&#8220;. War aber nicht. Klaus Nomi entpuppte sich später wider Erwarten als gebürtiger Allgäuer, also Bayer, der schon 1973 nach New York übersiedelt war, das &#8222;-i&#8220; als nicht original: im richtigen Namen hieß Nomi Klaus Sperber. Das &#8222;Nomi&#8220; sollte ein Anagramm auf &#8222;Omni&#8220; &#8211; also &#8222;viel&#8220; &#8211; sein.</p>
<p>Zum Beispiel &#8222;vielseitig&#8220;. Also hab&#8217; ich ein wenig auf YouTube gekramt, um dies zu illustrieren &#8211; und einfach die Gelegenheit zu nutzen (und zu bieten), Klaus Nomi zu hören:</p>
<p><strong>Klaus Nomi &#8211; &#8222;Total Eclipse&#8220;<br />
</strong>Live<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='506' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/yuSrsGzhD9U?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p><strong>Klaus Nomi &#8211; &#8222;Three Wishes&#8220;<br />
</strong>Live @ a benefit gala for himself<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='506' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/sjOLYrFNxzw?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p><strong>Klaus Nomi &#8211; &#8222;Falling in Love again&#8220;<br />
</strong>Live @ Hurrah&#8217;s/NY 1979<br />
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='506' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/awGa0nEbBtk?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>(Ich frage mich, woran es liegt, dass manche Künstler Legenden werden, andere &#8211; bei gleichen Zutaten = Genialiät, Außergewöhnlichkeit, Antizipation von Trends, unangepasstes Leben, junger Tod &#8211; nicht. Ian Curtis und Joy Division sind nach einem netten Spielfilm in stimmungsvollem Schwarzweiß, einem Buch der Witwe Curtis und einigen Compilations 29 Jahre nach Curtis&#8217; Suizid auf dem Weg Richtung Rock-Olymp &#8211; während Nomi, obwohl musikalisch kaum weniger bedeutend, im Schatten bleibt. Seine Filmbiographie ist auch kein Kinodrama, sondern eine Kultur-Doku: <a title="The Nomi Song" href="http://www.thenomisong.com/" target="_blank">&#8222;The Nomi Song&#8220;</a> von Andrew Horn.)</p>
<br /> Tagged: 80er Jahre, Aids, Bayern, David Bowie, HIV, Klaus Nomi, New Wave, New York, Pop, Retro, Schweiz, Star <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/189/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/189/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=189&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gedränge an der Himmelstür</title>
		<link>http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/24/knockin-on-heavens-door/</link>
		<comments>http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/24/knockin-on-heavens-door/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 01:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ernstfall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörstoff]]></category>
		<category><![CDATA[70er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Münzklosett]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sisters of Mercy]]></category>
		<category><![CDATA[Soundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA["Knockin' on Heaven's Door" wurde oft gecovert - und einige der besseren Cover Versionen kommen von den unbekannten Bands, die beste allerdings von einem legendärem Act: The Sisters of Mercy. <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/24/knockin-on-heavens-door/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=149&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_163" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><img class="size-thumbnail wp-image-163             " title="Bob Dylan" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/01/bob_dylan_graffiti_in_manchester_uk.jpg?w=128&#038;h=96" alt="Bob Dylan" width="128" height="96" /><p class="wp-caption-text">Bob Dylan 1973: &quot;Knockin&#39; on Heaven&#39;s Door&quot; (Foto: hugovk)</p></div>
<p>Am Bahnhof Wien Mitte hörte ich &#8220;<strong>Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door</strong>&#8220; das erste Mal. Bewusst, gekannt hatte ich die Nummer wohl schon vorher. </p>
<p>Der Anlass: Wiederholung von Folge 3 (&#8222;Bahnhof Wien Mitte&#8220;, 1977) aus der geliebten österreichischen Kiebererserie &#8222;<a title="Kottan ermittelt" href="http://www.kottan-ermittelt.at/" target="_blank">Kottan ermittelt</a>&#8220; in den 80ern auf 3SAT.  Eigentlich sollte ich den legendären Beinahe-Monolog des Stadtstreichers Drballa (Carlo Böhm) mit dem späteren Mordopfer Horvath auf Tape mitschneiden, um ihn dann abzutippen:</p>
<blockquote><p>Heit is nu kölda ois gestern. Üwahaupt noch ana Nocht im Münzklosett. Dös is mei Hotöi. Um an Schülling. Büllig, ned woa? [Blickt rüber] Sie glaubn viellaicht, dass i scho in da Fruah angsoffn bin? Is owa net woah. Schauns: [Steht auf] No, wackl i vielleicht? No, wackl i? [Setzt sich wieder] Na segns, ich wackl nicht.<br />
[Pause]<br />
In Erwin hots erwischt. &#8211; <em>Wen?</em>- Da Erwin bin i! &#8211; <em>Wer hot di dawischt?</em> &#8211; Die Krise! &#8211; <em>Bledsinn.</em>- Oiso, won i in meim Lebn a Göd hätt, i däd a Münzklosett eröffnen. Dös is des anzige krisnsichere Gschäft. Weui gschissn wird imma.</p></blockquote>
<p>Einen Halbsatz später klopft Horvath nach einem Schuß aus einem Zielfernrohrgewehr an die Himmelstür und Drballas Karriere als Kottans unrasiertes &amp; dauerblaues Todesengerl beginnt. An der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Wien Mitte, Ende der 70er noch Sniper-freundlich nicht überdacht, doch schon trist-modern genug zum Sterben.</p>
<p>Und genau diese Geschehen hat man mit Bob Dylans &#8222;Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door&#8220; hinterlegt. Die Szene startet mit dem Song, mal leiser, dann wieder füllend &#8211; bis es für Horvath ans Ableben geht. Ich hatte mir den Mitschnitt mit dem Song im Hintergrund so oft angehört, dass ich Drballas Textpassage noch heute auswendig kann. (Siehe oben. Jedoch kein Nachteil: die Kernaussage erwies sich als zeitlos. Passt 2009 in jedes Business-Meeting.)</p>
<p>&#8222;Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door&#8220; ist mir geblieben. Als Grau-in-grau-Untermalung für Münzklosett-Stimmungen. An manchen Abenden läuft die Nummer als Loop &#8211; immer und immer wieder, bis ich sie nicht mehr bewußt wahrnehme.</p>
<p>Bob Dylan hatte den Song 1973 zum Soundtrack für Sam Peckinpahs Western &#8222;<a title="Pat Garret jagd Billd The Kid" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pat_Garrett_jagt_Billy_the_Kid">Pat Garrett &amp; Billy The Kid</a>&#8220; beigesteuert. &#8211; Eindringlichkeit? Stimmung? Thema? &#8230; &#8222;Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door&#8220; zählt zu den meistgecoverten Songs überhaupt. Erste, zweite, dritte Liga, alle haben sich daran versucht: The Grateful Dead, Bon Jovi, Aerosmith, Bryan Ferry, Bruce Springsteen, Televison, Guns n&#8217; Roses, Bob Marley, Eric Clapton. Und wer sich den Spaß macht, auf iTunes die über 100 gelisteten Versionen durchzuhören, wird schnell feststellen &#8230; a) die bekanntesten Coverversionen (Guns n&#8217; Roses, Eric Clapton, Avril Lavigne) sind nicht die besten und b) der alte Dylan schneidet gegen seine jüngere Konkurrenz gar nicht so schlecht ab.</p>
<p>Hier also meine ultimative Hitparade der &#8222;Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door&#8220;-Interpretationen, eine Drballa-tauglicher als die andere. Pokal und Platzkarten fürs Gedränge an der Himmelstür gehen an:</p>
<ol>
<li><strong><a title="The Sisters of Mercy" href="http://www.thesistersofmercy.com/" target="_blank">Sisters Of Mercy</a> </strong>(1990, B-Seite von &#8222;Dr. Jeep&#8220;, Live in Bremen 1985)</li>
<li><strong><a title="Selig" href="http://www.selig1.de" target="_blank">Selig</a> </strong>(1999, Album &#8222;Für immer und selig&#8220;)</li>
<li><strong><a title="Bob Dylan" href="http://www.bobdylan.com" target="_blank">Bob Dylan</a> </strong>(1973, Original Soundtrack &#8222;Pat Garett and Billy the Kid&#8220;)</li>
<li><strong><a title="United Rhythms of Brazil" href="http://www.lastfm.de/music/United+Rhythms+Of+Brazil" target="_blank">United Rhythms of Brazil</a> </strong>(2006, Album &#8222;Bossa N Roses&#8220;)</li>
<li><strong>C. J. Johnson</strong> (2006, Album &#8222;The Feel Sessions 1&#8243;)</li>
<li><strong>Elena Watson</strong> (2004, Album &#8222;Rising from the Ashes&#8220;)</li>
<li><strong><a title="Burnside Exploration" href="http://www.burnsideexploration.net/" target="_blank">Burnside Exploration</a></strong> (2006, Album &#8222;The Record&#8220;)</li>
<li><strong><a title="Daniel Lioneye" href="http://www.lastfm.de/music/Daniel+Lioneye" target="_blank">Daniel Lioneye</a> </strong>(2001, Album &#8222;The King of Rock&#8217;n'Roll&#8220;)</li>
<li><a title="Lazare S. Halk" href="http://www.lazarehalk.com/" target="_blank"><strong>Lazare S. Halk</strong> </a> (2009, Album &#8222;G8&#8243;)</li>
<li><strong><a title="Television" href="http://www.lastfm.de/music/Television" target="_blank">Television</a></strong> (1982, Album &#8222;Bow Up&#8220;, Live)</li>
</ol>
<p>Die düstere Nummer 1 in Bild &amp; Ton - Andrew Eldritch / The Sisters of Mercy: &#8222;Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door&#8220;</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='506' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/-dQV_8hhKZg?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>(Unerfüllt blieb und bleibt mein Wunsch nach einer &#8222;Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door&#8220;-Coverversion von den L. A. Doom-Metal-Heroes Saint Vitus. Schade.)</p>
<br /> Tagged: 70er Jahre, Fernsehen, Kottan, Münzklosett, Musik, Rock, Sisters of Mercy, Soundtrack, Wien <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/149/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=149&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Rubbelei im 21. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 02:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ernstfall</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie darf man sich die Produktentwicklung von Sextoys vorstellen? <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/22/sextoys/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=133&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sextoys gehören für mich zu jenen Produkten, bei denen meine Phantasie zwar dafür ausreicht, mir vorzustellen, wie sie (mehr oder weniger reißenden) Absatz finden. Auch die Anwendung kann ich mir im Geiste illustrieren. (Das fällt, um ehrlich zu sein, immer noch ernüchternd aus, als hätte <a title="Ulrich Seidl" href="http://www.ulrichseidl.com/02Person/02Person.shtml" target="_blank">Ulrich Seidl</a> eine Dokumentation darüber gedreht: verkrampft geil, verzweifelt einsam, enttäuschend. <a title="&quot;Bitter Moon&quot; von Roman Polanski (1992)" href="http://www.imdb.com/title/tt0104779/" target="_blank">Polanskis &#8222;Bitter Moon&#8220;</a> hatte so eine Szene; Peter Coyote im Schweinchenkostüm.)</p>
<p>Aber wie es nun am anderen Ende der Wertschöpfung, in der <strong>Sextoys-Produktentwicklung</strong>, zugeht &#8230; da stößt meine Vorstellungskraft an Grenzen.</p>
<p>Wie soll man sich das zum Beispiel für ein auf Selbstbefriedigungszubehör spezialisiertes Unternehmen wie <a title="Wichsen 2.0-Zubehör" href="http://tengatango.ecrater.com/" target="_blank">Tenga Tango</a>, Standort Singapur, ausmalen? Ein abgedunkeltes Hinterhoflabor mit zwei, drei, vier, fünf (&#8230;) &#8222;Forschern&#8220;? Eine Entwicklungskooperation mit der <a title="Nanyang Technological University" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nanyang_Technological_University" target="_blank">Nanyang Technological University</a>? Zugekauftes Know-How eines westeuropäischen Masturbations-Designstudios? Jedenfalls muss es hier jemanden geben, der mit Akribie Neues entwirft. Beginnend bei sich selbst, bei Freunden, nach Marktbeobachtung, nach Umfragen. Inspiriert davon, was Männer und Frauen sonst so an Gütern des täglichen Bedarfs umfunktionieren, um sich Lust zu verschaffen. Mit einer Riege an Studenten und Gelegenheitsjobbern, die testen und testen und testen, Fragebogen ausfüllen und wieder testen.</p>
<p>(Und ich dachte bislang, Kinderüberraschungseier-Designer wäre ein abgefahrener Job, dabei sind Überraschungen für Erwachsene noch skurriler.)</p>
<p>Im Fall Tenga Tango war wohl das Ziel, althergebrachte Rubbelei weit ins 21. Jahrhundert zu transformieren. Das Ergebnis ist eine futuristische Melkmaschine, nennt sich &#8222;Tenga Flip Hole&#8220;, und lässt für zukünftige &#8222;Wichsen 2.0&#8243;-Entwicklungen (© <a title="Sexblog @ Zeit.de" href="http://blog.zeit.de/sex/?p=863" target="_blank">Sigrid Neudecker</a> im Zeit.de-Sexblog) Schlimmstes erahnen:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='506' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/7vo7tBpT7T0?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<br /> Tagged: Design, Erotik, Fernost, Future, Roman Polanski, Selbstbefriedigung, Sex, Sextoys, Singapur, Spielzeug, Wixen 2.0 <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/133/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/133/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=133&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Brave Tagespraktikantin Roche</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 01:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ernstfall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehstoff]]></category>
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		<description><![CDATA[Im TV-Mehrteiler "Charlotte Roche unter ..." begibt sich Charlotte Roche für je einen Tag unter Bestatter, Müllmänner, Jäger, Altenpfleger und Trucker. 2008 auf 3SAT, jetzt auf DVD. <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/15/charlotteroche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=103&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_125" class="wp-caption alignleft" style="width: 277px"><img class="size-full wp-image-125" title="Markus Hammes, GFDL)" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/01/charlotte_roche1.jpg?w=500" alt="Markus Hammes, GFDL)"   /><p class="wp-caption-text">Charlotte Roche (Foto: Markus Hammes, GFDL)</p></div>
<p>Es mag nett sein, mit Charlotte Roche an einer Hotelbar ganz unvermittelt über Intimes zu plaudern. Über Smegma zum Beispiel oder Mundgeruch. Ob sie sich vor eindeutigen Gesprächsanbahnungen noch retten kann? &#8222;Frau Roche, mein Hämorrhoiden muß ich mir jeden Morgen mit einer Sicherheitsnadel hochstecken. Und wenn ich da in den Spiegel gucke, also mit Handspiegel und Wandspiegel, da sehe ich &#8230; Sie auch?&#8220; &#8211; Ich liebe ihre Art, aber ich vermute mal, man trifft sie zur Zeit eher selten an Hotelbars.</p>
<p>Irgendwie kann ich mir auch vorstellen, Charlotte Roche hat nach der Promo- und Lesetour zu &#8222;Feuchtgebiete&#8220; Analiges, Sekretiges, Mastubatorisches längst über. Ich nach der Lektüre ihres Buches übrigens auch. 220 Seiten Löcher- und Säfteoverkill. Sooo spannend fand ich &#8222;Feuchtgebiete&#8220; nicht, Tabu-larasa hin oder her.</p>
<p>Einfühlsamer, aber auch subversiver: <strong>der TV-Mehrteiler &#8222;Charlotte Roche unter &#8230;&#8220;</strong>, 2008 auf 3SAT gelaufen, jetzt (das&#8217;s hier ja wie üblich niemand gesehen hatte) auf DVD. Viiiel cooler, weil weniger spektaktulär &#8211; und spekulativ.</p>
<p>Was tut sich? Charlotte Roche begibt sich für je einen Tag unter Bestatter, Müllmänner, Jäger, Altenpfleger und Trucker. Und das ohne &#8222;Auftrag&#8220;. Kein Hinterfragen, kein Moralisieren, keine Kritik, kein Mitleid. Die Filmchen zeigen ungeschönt das Aufeinanderprallen der Roche mit den Männern in den jeweiligen Jobs. [Ja, es sind ausschließlich Männer(-jobs).] Sie zeigen sie als &#8222;Praktikantin&#8220; beim Mülleimerausleeren, beim Sargaus- und Leicheneinkleiden, als sockenauftragende Truckerbraut im &#8222;<a title="Doctor &amp; the Medics" href="http://www.doctorandthemedics.com/" target="_blank">Doctor-&amp;-Medics</a>&#8222;-T-Shirt und beim waidmännisch-korrekten Schneeeulenliegenlassen.</p>
<div id="attachment_123" class="wp-caption alignright" style="width: 106px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001M4KTPO/ref=s9subs_c5_74_at1-rfc_p_si1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-1&amp;pf_rd_r=1WDY859YBSY5HWJ304R2&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375193&amp;pf_rd_i=301128"><img class="size-thumbnail wp-image-123" title="buch" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/01/buch.jpg?w=96&#038;h=96" alt="&quot;Charlotte Roche unter ...&quot;" width="96" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Charlotte Roche unter ...&quot;</p></div>
<p>Und sie macht ihre Sache gut. Leiser, als man&#8217;s von ihr gewohnt ist, hält auch mal ihre Klappe (nicht nur, als sie am Hochstand leise sein muß, um keine Tiere zu vertreiben). Sie bemüht sich um ihre Partner, ist nett, offen, wissbegierig. Gute Voraussetzungen also, mehr mitzubekommen als nur Oberfläche. Die Herangeehensweise geht auf: In kurzer Zeit stellt Charlotte Roche eine Atmosphäre her, die ihr die Möglichkeit gibt, einzutauchen. Mit ihr kann das auch der Zuschauer. Und letztlich schaltet diese/r das Fernsehgerät mit dem Gefühl ab, die Roche nicht einen Tag begleitet zu haben, sondern zwei, drei Wochen &#8230;</p>
<br /> Tagged: Beruf, Charlotte Roche, Dokumentation, DVD, Fernsehen, Feuchtgebiete, Jäger, Müllabfuhr, Praktikantin, Trucker, TV-Serie <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ernstfall.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ernstfall.wordpress.com/103/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=103&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Markus Hammes, GFDL)</media:title>
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		<title>Basteln am Stahlstadtkindermythos</title>
		<link>http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/13/stahlstadtkindermythos/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 23:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ernstfall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörstoff]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle Songs der legendären Willi Warma gibt's jetzt auf CD. Inklusive Booklet mit ein wenig Linz-Geschichte. So nach und nach basteln die Protagonisten von damals ihren eigenen Mythos. <a href="http://ernstfall.wordpress.com/2009/01/13/stahlstadtkindermythos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ernstfall.wordpress.com&amp;blog=6018841&amp;post=87&amp;subd=ernstfall&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_90" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-90" title="willi-warma1" src="http://ernstfall.files.wordpress.com/2009/01/willi-warma1.jpg?w=500" alt="&quot;Stahlstadtkinder&quot;, Fischrecords #012"   /><p class="wp-caption-text">Willi Warma: &quot;Stahlstadtkinder&quot;, Fischrecords #012</p></div>
<p>Ende Dezember stach mir in der Buchhandlung Alex eine <strong>&#8222;Willi Warma&#8220;-CD</strong> ins Auge, &#8222;<a title="&quot;Stahlstadtkinder&quot;" href="http://vertrieb.hoanzl.at/htm/watchmatchresult.asp?MatchType=M1-0504-&amp;MatchPar1=09012-2" target="_blank">Stahlstadtkinder</a>&#8220; (Fischrecords #12, Hoanzl). Nach 25 so-gut-wie-WW-Tonträger-losen Jahren im Herbst 2008 herausgegeben. Produziert von &#8222;Attwenger&#8220;-Hälfte Hans Peter Falkner, gemeinsam mit Alex Jöchtl (Sound). Also gekauft.</p>
<p>&#8222;<a title="Willi Warma @ SRA" href="http://www.sra.at/band/144" target="_blank">Willi Warma</a>&#8222;, das war das &#8222;andere&#8220; //Linz// so ein bißchen vor meiner Zeit, gut drei, vier, fünf Jahre, 1977 &#8211; 1982. Die damals geilste Popband Österreichs, eigentlich die einzige, die die Bezeichnung verdiente. Mein Ich-war-dabei waren ein paar Songs auf Kassette, &#8222;Ich sprenge alle Ketten&#8220; und die heimliche Hymne aller gelangweilten Linzer Mittelschichtkids, &#8222;Stahlstadtkinder&#8220;.</p>
<p>Die neue CD mit den alten Aufnahmen lief nun letztes Wochenende erstmals ganz durch &#8211; und: Überraschung! Die Songs sind recht lebendig, die Texte eingängig. Vieles, nicht alles, bekannt. Natürlich etwas aus der Zeit, doch sehr frische Musikware, dafür dass hier posthum große Vergangenheit heraufbeschworen wird: &#8222;ganze Schulklassen haben auf diese Band masturbiert&#8220; (Sophie Rois). Heute glaubt man&#8217;s kaum: <a title="&quot;Ich sprenge alle Ketten&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=WHym8qKJ2_U" target="_blank">Seven Sioux und Kurt Holzinger in der KAPU</a> (14. November 2008).</p>
<p>Ja, Linz. &#8222;Die Ottensheimer woll&#8217;n nach Linz, die Linzer nach Wien, die Wiener nach Caorle und ich war schon dort überall&#8220;, schrieb Ronnie Urini 1982 in Günter Brödls Bestandsaufnahme &#8220;Die guten Kraefte &#8211; Neue Rockmusik in Österreichs&#8220; plus ein paar Seiten zu hiesigen Bands. Mehr Linz war bis vor kurzem nicht, von Mitte der 80er Jahre bis heute. Obwohl in Sachen Jugendkultur jahrelang Österreichs No.2 hinter Wien, so recht an die eigene Bedeutung hat in der oberösterreichischen Landeshauptstadt nie jemand geglaubt. Ob nun Kurt C. ein kleine Linzerin beglückte, Henry Rollins eine Live-CD aufnahm oder Bushido im Landl* gesiebte Luft atmete: spielte alles keine Rolle &#8211; und das war gut so.</p>
<p>Und dann kam Andi Kumps &#8222;<a title="&quot;Es muss was geben&quot;, Bibliothek der Provinz" href="http://www.bibliothekderprovinz.at/buecher.php?id=963" target="_blank">Es muss was geben &#8211; die Anfänge der alternativen Musikszene in Linz</a>&#8222;. Ein Szene-Klassentreffen zwischen zwei Buchdeckeln, formal angelegt an Jürgen Teipels erfolgreiche NDW-Exhumierung &#8222;Verschwende Deine Jugend&#8220;. Und siehe da: plötzlich machte es allen wieder Spaß, in alten Fotokisten zu kramen und dabei gewesen zu sein.</p>
<p>Und jetzt Willi Warma. &#8211; <strong>Fast scheint&#8217;s, als würde die Stadt rechtzeitig zum Kulturhauptstadtsein eine popkulturelle Identität entwickeln.</strong></p>
<p>Wir dürfen gespannt sein, was da noch kommt. Ob wir nach Linz&#8217;09 ein <a title="KAPU-Archiv" href="http://www.kapu.at/veranstaltung/suche.php" target="_blank">KAPU-Jubiläumsjahr </a>aussitzen müssen? Oder die <a title="Stadtwerkstatt Linz" href="http://www.stwst.at" target="_blank">STWST</a> legendäre Polizeihundeeinsätze nachstellt? - Ergreifend wäre auch eine Tote-Beisl-Tour: Elektro Schmid, Zoom, Badcafé, Landgraf, Arabia, Obelix, Das andere Kino &#8230;</p>
<p>Ich werde jedenfalls jetzt nach meinen Bilderalben sehen, wäre ja gelacht &#8230; (Und das &#8222;Willi Warma&#8220;-BASF-C60-Tape müsste ich auch noch irgendwo haben. Was war da schnell auf der 1er Seite? <a title="Blümchen Blau @ SRA" href="http://www.sra.at/band/654" target="_blank">Blümchen Blau</a>? &#8230; Naja, Linz war damals schon nicht alles &#8230;)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
* Landesgericht</p>
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